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Grundlage

Zehn Wirkungsvolle Schritte

Inhaltsstoffe von Zigaretten

 

 

Grundlage

Wenn du immer wieder das tust,
was du immer schon getan hast,
dann wirst du immer wieder das bekommen,
was du immer schon bekommen hast.

Wenn du etwas Anderes haben willst,
musst du etwas Anderes tun!

Und wenn das, was du tust, dich nicht weiterbringt,
dann tu etwas völlig Anderes - statt mehr vom gleichen Falschen!

 

Die zehn wirkungsvollsten Schritte wie mit der „Rauchstopp-Methode“ man zum Nichtraucher wird.

1. Legen Sie ein Datum fest – und dabei bleibt es. Die meisten Raucher, die es geschafft haben, haben von einem Tag auf den anderen aufgehört – und nicht Schritt für Schritt.

2. Beschäftigen Sie sich, damit sie nicht ans Rauchen denken! Entsorgen Sie Ihre Rauchutensilien wie Zigarettenschachteln, Feuerzeuge und Aschenbecher.

3. Trinken Sie möglichst viel! Halten Sie stets ein Glas Saft oder Wasser bereit und nippen Sie ab und zu daran. Wechseln Sie auch mal die Geschmacksrichtung.

4. Bewegen Sie sich mehr! Laufen Sie – statt den Bus oder das Auto zu nehmen. Steigen Sie die Treppen. Körperliche Aktivität wirkt entspannend und hebt die Stimmung.

5. Positiv denken! Entzugserscheinungen sind ein Zeichen dafür, dass der Körper sich von den Auswirkungen des Tabakkonsums erholt.

6. Meiden Sie Orte, an denen Sie bisher Zigaretten besorgt haben. Versuchen Sie auch, zunächst Kneipen zu meiden oder Aufenthaltsräume, in denen viel geraucht wird.

7. Keine Ausreden! Eine Krise oder auch eine gute Nachricht ist keine Entschuldigung dafür, „nur die eine Zigarette“ zu rauchen. Die eine gibt es nicht!

8. Vergessen Sie nicht, sich auch mal zu verwöhnen. Sparen Sie das Geld, das Sie sonst für Zigaretten ausgegeben haben und kaufen Sie sich etwas Besonderes dafür.

9. Achten Sie auf Ihre Ernährung – keine stark fetthaltigen Zwischenmahlzeiten! Essen Sie viel Obst oder frisches Gemüse wie Karotten, Paprika und Gurken oder wählen Sie zuckerfreien Kaugummi oder zuckerfreie Süßigkeiten

10. Erleben Sie jeden Tag im vollen Bewusstsein, dass Sie frei sind und Zigaretten nicht mehr nötig haben. Nehmen Sie sich einen Tag nach dem anderen vor

Inhaltsstoffe von Zigaretten

Der Tabak in Zigaretten ist streng genommen kein Naturprodukt mehr, sondern ein chemisches Produkt.

Zigaretten enthalten eine Vielzahl verschiedener Stoffe, die teils im Tabak vorhanden sind, teils bei der Zigarettenproduktion zugesetzt werden und teils bei der Verbrennung entstehen. Genaue Angaben sind unmöglich, da ja die Zusammensetzung der Umgebungsluft die Verbrennung beeinflusst.

Soviel ist jedoch sicher: im Rauch einer Zigarette sind mindestens 4800 chemische Verbindungen,

von denen wiederum fast 50 als krebserregend identifiziert sind.

Hier mal eine kleine Zusammenstellung, die natürlich nicht vollständig ist.

Gesichert Krebs erregende Stoffe

Teer
Ein flüssiges Kohlenwasserstoffgemisch. Wird oft beschönigend als "Kondensat" bezeichnet. Teer verklebt die Flimmerhärchen in den Atemwegen und in der Lunge, so dass Fremdstoffe nicht mehr abgehustet werden können. (Wenn Sie Raucherhusten haben, sollten Sie sich also freuen. Hätte ein Raucher keinen Raucherhusten, würde der Teer die Lunge niemals verlassen können. Erstickungstod nach spätestens 2 Jahren).

Schwermetalle
zum Beispiel Quecksilber.

Nitrosamine
sind hochgiftige Stickstoffoxydgemische.

Hydrazin
wird unter anderem als Lösungsmittel verwendet.

Vinylchlorid
ein Kunststoff, der zum Beispiel als Verpackungsfolie benutzt wird (PVC).

Nickel, Benzol, Benzypren, Polonium, Phenol, Kresol, Furfural, diverse Arsenverbindungen, Benzopyren, Plutonium, Dioxine.


Vermutlich Krebs erregend

Formaldehyd
ein stechend riechendes Gas. Wird normalerweise zur Desinfektion und als Rohstoff vieler Kunststoffe verwendet.

Anilin
eine stickstoffhaltige Verbindung, die als Ausgangsprodukt zur Herstellung von vielen Arzneimitteln und Anilinfarben dient.

Blei


Propylenglycol
hält den Tabak feucht. Bei der Verbrennung bilden sich krebserregende Aldehyde.

Cadmiumchlorid
ist Grundstoff vieler Druckfarben.

Akrolein
der Grundstoff von Tränengas.


Giftig

Nikotin
ist ein giftiges Alkaloid, das auch in anderen Nachtschattengewächsen vorkommt. Nikotin wirkt zuerst anregend, dann lähmend auf verschiedene Gehirnregionen (u. a. das Atemzentrum) und löst Krämpfe aus. Etwa 50 mg Nikotin (oral) wirken tödlich.

Kohlenmonoxid
ein sehr giftiges, geruchloses Gas. Kohlenmonoxid verringert die Fähigkeit des Blutes, Sauerstoff zu transportieren (deshalb ist es falsch, wenn Raucher meinen, eine Zigarette steigere die Konzentrationsfähigkeit. Das Gehirn braucht zum Konzentrieren möglichst viel Sauerstoff!)

Acetaldehyd
das Zusammenwirken von Acetaldehyd und Nikotin erhöht die Suchtwirkung und unterdrückt die Bildung wichtiger Enzyme. Entsteht bei der Verbrennung von Zucker.


Sorbit
ein Zucker-Austauschstoff, der den Tabak süßlich macht und feucht hält. Wird bei der Verbrennung giftig.


Cyanid, Ammoniak, Stickoxyde, Toluol, Blausäure, Zink, Pyridin, Phenole, viele verschiedene polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe


... und nicht zu vergessen

Zucker
Zucker verstärkt die Wirkung des Nikotins, erhöht die Sucht machende Wirkung, und macht die Inhalation einfacher. Bei der Verbrennung entstehen Aldehyde, die Krebs auslösen und die Schleimhäute schädigen.

Kakao und Lakritz
wirken als Aromastoffe. Lakritz verringert zusätzlich das Kratzen im Hals beim Inhalieren.

Guarkernmehl und Johannisbrotkernmehl
halten die Tabakfasern in der Zigarette zusammen, so dass sie nicht herausrieseln.


Künstliche Aroma- und Konservierungsstoffe

Menthol
findet sich nicht nur in Menthol-Zigaretten, sondern in fast allen Zigarettensorten (dann natürlich in geringeren Mengen als in Menthol-Zigaretten). Menthol sorgt dafür, dass sich die Lunge und die Bronchien weit öffnen, der Raucher häufiger und tiefer atmet und der Rauch so tiefer eindringen kann.

Cellulosefasern
werden zugesetzt, damit die Zigarette gleichmäßiger glüht. Wenn Cellulosefasern gemeinsam mit Zucker (s.o.) verbrannt werden, entstehen Acetaldehyd und Glyoxal - beides vermutlich krebserregend.

Chemische Abbrennhilfen

Reste von Insektiziden

Körperteile von Insekten
denn Tabak wächst auf Feldern ...

Reste von Vogelkot


... und auch nicht selten: Tabakkäfer

Ein Schädling, der ganz natürlich in Zigarettenfabriken lebt.

Ich habe mal von einem Kursteilnehmer einen abgebrochenen Zigarettenfilter bekommen, in dem ein 5 mm großer, toter Tabakkäfer saß. Daraufhin habe ich den Sprecher des Zigarettenherstellers angerufen, weil ich wissen wollte, ob es Hygienevorschriften gibt.

Der Mann reagierte völlig gelassen: "ach wissen Sie, diese Burschen kriegen Sie nie raus aus Zigarettenfabriken. Nur, dass er im Filter sitzt, das ist schon ungewöhnlich! Normalerweise sitzen die tot im Tabak, dann macht's PATSCH wenn Sie an der Zigarette ziehen..."

Wenn es das nächste Mal beim Rauchen ein verdächtiges Geräusch macht, können Sie ja mal nachsehen. Vielleicht inhalieren Sie gerade den Verbrennungsrauch von toten Insekten?

Übrigens habe ich dann noch nachgefragt, ob er selbst Raucher sei. Nach einigem Hin und Her sagte er: "Ich bin doch nicht bekloppt!"


Wenn Sie sich demnächst

nach einem guten Essen Ihre "Genuss-Zigarette" anzünden, sich satt und angenehm zurücklehnen und den Rauch genießerisch in die Lunge ziehen ...

VORSICHT!
Nicht an die Käferchen, an die Insektenteile und an den Vogelkot denken!

Nun wissen Sie, was beim Rauchen in Sie hineinkommt. Möchten Sie wissen, wie es wieder hinausgeht? 

Eine Bewusste Entscheidung gegen das Rauchen nur durch "es besser wissen" und den reinen Willen ist bei den meisten Menschen wenig erfolgreich oder nicht von Dauer. Gerade diesen Menschen hilft dieses Training, da die Neigung, nicht bewusst das Rauchen beenden zu können, zeigt, dass in diesem Fall das Unterbewusstsein die entscheidende Kontrolle über das Verhalten besitzt. Eine der drei Säulen, dieses Nichtraucher Programms nutzt die Effektivität dieser dominanten Kontrolle des Unterbewusstseins und installiert ein neues und gewünscht unwillkürliches Verhalten.

 

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